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Ortsmitte Margaretenstraße

Krailling | D

Bauherr Gemeinde Krailling Planung 2015-2016 Bauzeit 2016-2018 Leistungsphasen LP 2-9 | Stand LP 2 | Realisierungs- und Ideenwettbewerb 1. Preis 2014 Grösse 16.700 qm Planungspartner ATELIER PK ARCHITEKTEN, Berlin

Der Margaretenstraße als Ortsmittelpunkt der Gemeinde Krailling wird in ihrer Gestaltung und Funktionalität besondere Bedeutung beigemessen. Es gilt die Margaretenstraße als Geschäfts-, Dienstleistungs-, Wohnstandort und als historisches Zentrum zu stärken. Durch Steigerung der Attraktivität der Innenstadt kann dieses spezifische Image mit unterschiedlichstem Nutzungsmix in der Wahrnehmung und im Bewusstsein der Bevölkerung verankert werden. Weiterhin fördert die Schaffung eines lebendigen, vitalen Stadtraumes mit hoher Anziehungskraft und Aufenthaltsqualität die Identifikation der Kraillinger mit ihrer Gemeinde.
Die Margaretenstraße zwischen der Kraillinger Brauerei und der Margaretenkirche im Norden soll für Besucher und Nutzer als zentrale Achse neben dem Grünraum der Würm mit ihren Ufern stärker ablesbar werden. Hierzu wird über einen einheitlichen Belag das Geschäfts- und Ortszentrum der Gemeinde Krailling visuell zusammengefasst.

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Die Margaretenstraße zwischen der Kraillinger Brauerei und der Margaretenkirche im Norden soll für Besucher und Nutzer als zentrale Achse neben dem Grünraum der Würm mit ihren Ufern stärker ablesbar werden.
Eine Holzterrasse führt leicht zum Wasserspiegel der Würm nach unten. Im Verlauf der Würm schaffen vereinzelte Holzpodeste am Würmufer den Zugang zum Wasser und bieten intimere Aufenthaltsbereiche neben der geschäftigen Margaretenstraße.
Die Wassernähe und die kirchliche Nähe bieten den Rahmen für einen kontemplativen, in sich geschlossenen Raum: Der Garten der Stille. Der bestehende Zugang über den Tennenweg bleibt erhalten um den Garten auch weiterhin erlebbar zu machen. Ein mehrstämmiger Hartriegel steht in direkter Nähe zum Eingang und zum neuen Sitzobjekt. Der Einbau des neuen Sitzmöbels, hergestellt aus einem einzigen, Form-gebenden Baumstamm, sowie die Pflanzung des Hartriegels ist der „1. Spatenstich für die neue Ortsmitte“.